Informationstag am 26. Januar 2019

Am diesjährigen Informationstag zeigten der Q1-Schüler Maximilian und Maurice (R8-Schüler und somit Chemie-Neuling) zusammen mit mir chemische Experimente. Hoffentlich hatten die Besucher so viel Spaß wie wir :-) . Vor lauter Andrang und Aktivität unsererseits sind wir überhaupt nicht dazu gekommen ein einziges Foto zu machen.

In einem zweiten Raum konnten die potentiellen Fünfklässler/-Innen selbst einige Experimente unter der fachkundigen Anleitung eines weiteren Schülers und meiner Kollegen Hr. Dr. Kappel und Hr. Dr. Gomes machen.

 

Informationstag am 27. Januar 2018

Auch am diesjährigen Informationstag habe ich den potentiell zukünftigen Fünfklässlern unseren Chemieunterricht mittels verschiedener Experimente vorgestellt. Natürlich nicht allein: Zusätzlich zu den beiden Oberstufenschülern Leon und Maximilian, die inzwischen schon das dritte Mal mitgeholfen haben, unterstützten mich die Chemie-Debutanten Luis G. und Luis R. aus einer meiner achten Klassen. Die beiden erfahrenen Schüler nutzen ihre Erfahrung und zeigten den jüngeren Schülern wie die ihnen teilweise noch unbekannten Arbeitsschritte durchzuführen sind.

 

Wir stellten die Naturwissenschaft Chemie und die Merkmale chemischer Reaktionen an einigen Beispielen vor, z.B. Indikatoren (Säure-Base-Reaktion), Verbrennungsreaktionen, Knallgas, Wirkung eines Katalysators und Bedeutung der Oberfläche bei Verbrennungsreaktionen am Beispiel Feuerspucken.

Leon hat Wasserstoff in einen Ballon gefüllt. Der losgelassene Ballon hängt an der Decke, da Wasserstoff eine geringere Dichte als Luft hat (Das ist übrigens Physik! ;-) . Bei Zündung mit einer Flamme verbrennt der Wasserstoff heftig mit dumpfen Knall. Weitere Bilder von der Chemie-Präsentation: Bild1, Bild2, Bild3

 

Mehr Experimente gibt es auch hier im Film:

Informationstag am 28. Januar 2017

Beim diesjährigen Informationstag für potentielle neue Schüler und ihre Eltern zeigten Schüler vom Wahlunterricht Chemie, namentlich Maximilian, Leon und Justin, Nachweisreaktionen für verschiedene Stoffe, sowie Reaktionen von Trockeneis und Wasserstoff. Spontan schlossen sich meine Bio-Fünftklässler Marlon und Adrian beim Vorbeischauen im Unterrichtsraum den älteren Schülern an, um den potentiellen Fünftklässler-Nachfolgern die vor Kurzem im Unterricht gelernte Nachweisreaktion für Zucker zu zeigen. Vor lauter Konzentration auf die Vorführung haben wir vergessen Bilder zu machen :-) .

 

Informationstag am 30. Januar 2016

Auch dieses Jahr fand wieder ein Informationstag statt. Für Neugierige präsentierte unsere Schule am 30. Januar 2016 von 10 bis 13 Uhr ihr vielfältiges Lehrangebot. Im Raum 128 führten einige Schüler des Wahlunterrichts Chemie (G8), namentlich Luis, Justin, Leon (im Bild jeweils beim ersten Versuch als Bärlappsporen-Feuerspucker) und Maximilian begeistert Experimente vor. Auf ihren eigenen Wunsch standen dabei Wasserstoff und Wasserstoff-Sauerstoff-Gemische im Mittelpunkt, denn sie wollten unbedingt Experimente mit Knalleffekt präsentieren.

Informationstag am 31. Januar 2015

Wie in den vergangenen Jahren führten in Raum 128 engagierte Schüler chemische Experimente vor. Unterstützt wurde ich dieses Jahr von einigen Schülern des Wahlunterrichtes Chemie, namentlich Thomas P., Mark E. und Nico F., und zwei Schülern aus der R10f, Jan und Lukas B (Nennung entsprechend der Aufstellung von links nach rechts im Bild)

 

Auch in den anderen naturwissenschaftlichen Räumen fanden Experimente statt. Im Physik-Raum 125 wurden z.B. wandernde elektrische Entladungen gezeigt und Biologie und Chemie zum Mitmachen wurde in den Räumen 123 und 124 angeboten.

 

Informationstag am 25. Januar 2014

Am Informationstag (Tag der offenen Tür) am 25.Januar 2014 wurden im Raum 128 wieder chemische Experimente gezeigt. Bei ungefährlichen Versuchen konnten die Gäste mit experimentieren. Thematisch ging es diesmal um die naturwissenschaftliche Untersuchung eines Phänomens. Untersuchungsobjekt war Trockeneis, das ist festes, -78°C kaltes Kohlenstoffdioxid. Verschiedene schöne Experimente verdeutlichten die interessanten Eigenschaften dieses Stoffes. Tatkräftig unterstützt wurde ich von Jonathan K., der durch begeisterte und sehr engagierte Beteiligung sowie aktives Mitdenken bei den Experimenten brillierte. In anderen Räumen rund um R128 stellten weitere Naturwissenschaftler ihre Fächer und Projekte mittels Exerimenten vor.

 

Viele Filme von chemischen Experimenten gibt es auf der Seite KSF NaWi-Filme.

 

Informationstag am 26. Januar 2013

Auch dieses Jahr wurden am Informationstag (Tag der offenen Tür) am 26.Januar 2013  chemische Experimente vorgeführt. Dieses Mal zeigten die Schüler vom neu eingeführten Wahlunterricht Chemie (Gymnasium, Jahrgangsstufe 8), was sie seit dem Beginn des Schuljahres 2012/2013 im Fach Chemie gelernt haben. Thema war die alltägliche Chemie z.B. bei Verbrennungsvorgängen (z.B. Was brennt eigentlich bei einem Streichholz? FILM) und die Eigenschaften von Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff (hier unser Wasserstoff-Lieblingsexperiment - die Knallbüchse). Unter anderen haben wir dieses Mal auch die interessanten Eigenschaften von Trockeneis, das ist festes, -78°C kaltes Kohlenstoffdioxid, mit schönen Experimenten vorgestellt. Mein herzlicher Dank gilt den Schülerinnen und Schülern Anne-Marie S., Philipp B., Melanie M., Timo M., Jan-Erik H., Marcel H., Bernhard T., Hannes S., Jan R. und Lukas P. für ihre engagierte Beteiligung an den Versuchsdemonstrationen. 

 

 

Wasserstoff ist ein Gas mit 14-fach geringerer Dichte als Luft. Ein damit befüllter Ballon fliegt daher sofort an die Decke. Wasserstoff ist außerdem brennbar. Hier wird gerade mit einer brennenden Kerze Aktivierungsenergie zugeführt.

 

Das beim Platzen des Luftballon freigesetzte Gas entzündet sich sofort an der Kerzenflamme. Bei der heftigen Reaktion mit Luftsauerstoff entsteht ein gelber Feuerball und ein dumpfer Knall.

Informationstag am 28. Januar 2012

Wie schon letztes Jahr haben auch beim diesjährigen Informationstag (Tag der offenen Tür) Schüler der Jahrgangsstufe 8 chemische Experimente vorgeführt. Auch einige der Beteiligten vom letzten Jahr waren wieder anwesend. Die Schüler aus der Realschule und dem gymnasialen Zweig zeigten Versuche mit dem alternativen Energieträger Wasserstoff und mit Sauerstoff. Einen Bericht mit verlinkten Filmen findet ihr unter Ablauf der Präsentation weiter unten.


Worum geht es im Fach Chemie?
Einführende Powerpointpräsentation von Dr. Bauer am Tag der offenen Tür
Chemie ist wenn es knallt.ppt
Microsoft Power Point Präsentation 596.5 KB
Übersicht der chemischen Experimente am Tag der offenen Tür
Programm Tag der offenen Tür 2012.doc
Microsoft Word Dokument 19.0 KB

 

Ablauf der Präsentation

Einführend wurde den Besuchern von mir (Dr. Bauer) kurz erläutert, was man im Fach Chemie lernt (siehe Powerpoint-Dokument weiter oben). Chemie findet im Alltag ständig statt. Im Fach Chemie geht es um die Veränderungen von Stoffen bei chemischen Reaktionen und die zugrunde liegenden Naturgesetze. Zum Lernen der chemischen Grundlagen werden im Chemieunterricht oft Experimente durchgeführt. So oft wie möglich sind dies Schülerexperimente.

 

Die an der Präsentation beteiligten Schüler (Carolin, Nina, Lisa, Pauline, Marleen und Florian S. aus der G8e, Oliver und Emanuel aus der R8a) haben seit August 2011 Chemieunterricht. Sie zeigten zuerst Beispiele für chemische Reaktionen, z.B. eine Farbreaktion (Film), das Entzünden eines Streichholzes und das Abbrennen einer Wunderkerze. Dann wurde der alternative Energieträger Wasserstoff mit seinen Eigenschaften (Film) vorgestellt. Ein Versuch mit einer im Boden gelochten alten Kaffeebüchse zeigte, dass entzündeter reiner Wasserstoff friedlich verbrennt. Durch nachströmende Luft, die den verbrannten Wasserstoff ersetzt, entsteht allerdings nach einer Weile ein explosives Wasserstoff-Luftgemisch (siehe Knallbüchsen-Film).

Wasserstoff-Sauerstoffgemische nennt man Knallgas. Zum Start benötigt die Knallgasreaktion (Film) das Zuführen von Aktivierungsenergie, z.B. durch die Hitze eines Zündfunken. Ein Katalysator erniedrigt die erforderliche Aktivierungsenergie der Reaktion stark und beschleunigt chemische Reaktionen. Deshalb kam es im nächsten Versuch mit Katalysator (Film) auch ohne Zündfunke zur Explosion des Knallgases. Die brandfördernde Wirkung von Sauerstoff bei allen diesen Reaktionen verdeutlicht die Glimmspanprrobe (Film). Zum Ende zeigte uns die Zersetzung der chemischen Verbindung Wasser (H2O) durch elektrischen Gleichstrom, dass man Wasserstoff ökologisch verantwortungsvoll mit elektrischen Strom aus Wind-, Wasserkraft oder Sonnenlicht herstellen kann.

 

Filme: Florian S.

Fotos: Lukas L.

 

Mein herzlicher Dank an alle mitwirkende Schüler und unsere interessierten kleinen und großen Gäste !!

 

Hier noch ein paar Bilder von der Präsentation:

 

Tag der offenen Tür (2011): Schüler zeigen chemische Experimente

PLANUNG DES ABLAUFES MIT DEN BETEILIGTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN AM FREITAG NACHMITTAG.
PLANUNG DES ABLAUFES MIT DEN BETEILIGTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN AM FREITAG NACHMITTAG.

ABLAUF

  • Begrüßung und Vorstellung der Mitwirkenden: freiwillige Schülerinnen und Schüler der G8b (genauere Namensnennung bei der jeweiligen experimentellen Aktivität) und Dr. Bauer.
  • Wie erfolgt der Chemieunterricht an der Kopernikusschule ?
  • Er startet immer ab der 8. Klasse: in der Haupt- und Realschule zweistündig in der 8.+ 9. Klasse bzw. 8 bis 10. Klasse, im Gym  z.Zt. 3 Std/Woche in 8. + 9. Klasse, in Zukunft 4 Std./Woche in der 8. und 2 Std./Woche in der 9. Klasse. 
  • Was macht die Chemie überhaupt?
  • Die Chemie untersucht die Gesetzmäßigkeiten der Stoffveränderungen.
  • Glühlampenversuch (Sophie) zur Verdeutlichung. Erst 3-5 mal die intakte Glühlampe ein- und ausschalten und dann mit gelochter Glühlampe. Ersteres ist nur eine physikalische Zustandsänderung. bei der durch Stromfluß der Glühdraht so stark erhitzt wird, dass er leuchtet.  Der Draht sieht  nach dem Abschalten aus wie zuvor!
  • Bei der zweiten Glühlampe verändert sich der Glühdraht dauerhaft, er brennt durch und ein weißer Staub ist in der Glühlampe sichtbar.
  • Der Glühfaden ist dauerhaft verändert ---> man beobachtet andere stoffliche Eigenschaften, so dass eine chemische Reaktion stattgefunden haben muss, bei der ein neuer Stoff entstanden ist.

 

 

 

Normale Glühlampe und eine Glühlampe mit Loch im Glaskörper nach einmaligen Ein- und Ausschalten.

 

  • Woher kommt das unterschiedliche Verhalten?
  • Die rechte Glühlampe hatte ein Loch im Glaskolben, wodurch Luft an den erhitzten Glühfaden gelangt ist. Dadurch hat eine chemische Reaktion mit Luft als Reaktionspartner stattgefunden.
  • Luft ist ein Gasgemisch. Die Hauptbestandteile sind Sauerstoff und Stickstoff.
  • Vorstellung der wesentlichen Eigenschaften von Sauerstoff und Stickstoff (Glimmspanversuch mit den Gasen durch Sophie und Kirsten): Beide Gase sind farb- und geruchlos. Sauerstoff ist schwerer als Luft, brennt zwar selbst nicht, ist aber stark brand-fördernd !! Stickstoff ist leichter als Luft, brennt nicht und wirkt erstickend. 
  • Der Zerteilungsgrades eines Stoffes hat eine Bedeutung für die Heftigkeit einer chemischen Reaktion. Erhitzen eines Eisennagels und von Eisenwolle (Simon und Malte) zeigt, dass das Metall Eisen bei feinerer Verteilung gut mit Sauerstoff reagiert, während es als größeres Eisenstück reaktionsträge ist. 

 

 

Im mit reinem Sauerstoff gefüllten Standzylinder reagiert Eisenwolle sehr heftig mit Sauerstoff.

  • Jonas bläst Eisenstaub in die Brennerflamme: Eisenstaub reagiert beim Erhitzen sogar heftig mit Luftsauerstoff !! Darauf beruhen die tollen glühenden Sternchen bei den Wunderkerzen (Wunderkerze wird an ein Kind gegeben und angezündet).

Jonas bläst feinen Eisenstaub in die Brennerflamme. Dieser reagiert heftig mit dem Sauerstoff der Luft. Die tolle Bilderserie wurde von Lukas fotographiert.

 

  • Erst durch Sauerstoff werden brennbare Gase gefährlich. Reines Gas, z.B. Wasserstoff, brennt normal ab. Vermischt mit Sauerstoff entsteht ein explosives Gemisch, das Knallgas (30ml Wasserstoff und 15ml Sauerstoff in Spritze mischen, höchstens 20-25ml in den Luftballonapparat geben !!!). MÜNDER ÖFFNEN LASSEN !! Schon etwas Aktivierungsenergie. z.B. durch einen kleinen Funken, lässt das Wasserstoff-Sauerstoffgemisch explodieren (Luftballon-Explosion von Dennis, siehe folgenden Film).
  • Ein Katalysator erleichtert chemische Reaktionen (Lukas, 60ml Wasserstoff und 30ml Sauerstoff mit der großen Spritze in das Plastikgefäß - ÖFFNUNG ZEIGT NACH UNTEN - geben. Ohne heftige Bewegungen zügig auf eine Katalysatorperle stellen. MÜNDER ÖFFNEN LASSEN !!). Der Katalysator senkt die für die Reaktion erforderliche Aktivierungsenergie erheblich und beschleunigt die chemische Reaktion, so dass nun kein Zündfunke für die Auslösung der Explosion erforderlich ist (zweiter Teil des folgenden Films von Lukas).

 

  • Hölle des Gummibärchens: Manche Schülerinnen und Schüler behaupten, dass das Fach Chemie die Hölle ist. Ich meine, dass Chemie gar nicht so schlimm ist! Der Versuch > Die Hölle des Gummibärchens < (Dr. Bauer) zeigt, wie es einem ergeht, wenn man wirklich die Hölle erlebt. Hierbei entsteht bei erhöhter Temperatur durch die Zersetzung einer chemischen Verbindung besonders reaktionsfähiger Sauerstoff. Dieser reagiert sofort heftig mit dem Zucker und der Gelatine des Gummibärchens (Filmaufnahme von Lukas) .

Am Schluß: Dank für die Aufmerksamkeit und Verabschiedung der Zuschauer.

Das Vorführungsteam am Tag der offenen Tür: Malte, Dr. Bauer, Lukas, Dennis, Sophie, Jonas, Kirsten und Simon (alles Schüler der Klasse G8b, Aufzählung von links nach rechts). Fr. Zeh präsentierte die Chemie im Foyer mit einen Informationsstand.

 

 

Hier noch ein paar Bilder von der Veranstaltung:

 

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